Golfturniere in Deutschland... Telecom Italia Open
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| Infos zum Turnier Telecom Italia Open |
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Veranstalter: Link: Infos:
| Mailänder Club „Castello di Tolcinasco“ www.golf-live.at Markus Brier macht im Vorfeld nur der Wetterbericht Sorgen. An die Italian Open hat der Wiener viele gute Erinnerungen, auch wenn das Topergebnis noch fehlt. Zum vierten Mal wird die Telecom Italia Open im noblen Mailänder Club „Castello di Tolcinasco“ ausgetragen, Markus Brier erinnert sich gerne an Teilerfolge, wie die 65 am Finaltag 2004, die noch für Platz 19, sein bislang bestes Ergebnis in Mailand reichte. Vier gleichmäßig starke Runden gelangen ihm bei unseren südlichen Nachbarn nicht – er reiste aber auch noch nie in absoluter Topform wie diesmal an, mit einem frischen Sieg im Gepäck. „Das gute Gefühl von China war auf der Trainingsrunde am Dienstag sofort wieder da. Zudem hilft die Erinnerung, hier schon tief gescort zu haben, in dieser Woche sollte einiges drinnen sein,“ fühlt sich der Fontana-Pro gerüstet für eine der ältesten Open am Kontinent, die bereits zum 64. Mal ausgetragen wird. Zwei gänzlich unterschiedliche 9 Löcher Zwei Spielbahnen am zuvor mit 6.600 Metern nicht gerade kurzen Golfplatz wurden verlängert, somit ein Longhitterkurs? „Nicht unbedingt,“ relativiert Brier, „die teils eng geschnittenen Spielbahnen muss man treffen, dazu gibt es Doglegs, auch kurze Bahnen, von allem etwas,“ wird das komplette Spiel gefordert. Der von Arnold Palmer entworfene Platz fordert auf extrem langen Front 9 den Spielern alles ab: „Vier knackige Par 4, wo ich Eisen 3 bis 5 ins Grün schlage, als Ausgleich dazu zwei kurze Par 5.“
Auf der zweiten Hälfte laden kürzere Par 4 zur Attacke ein, hier muss man das Score machen. „Die Grüns sehen zwar optisch nicht gut aus, sind aber ordentlich zu putten, mit gutem Speed,“ präsentierte sich der Platz überraschend grün, von Dürrenotstand weit und breit keine Spur. „Ab Donnerstag soll es sogar teilweise kräftig regnen, das kann hier noch sehr mühsam werden,“ macht der Wetterbericht einige Sorgen.
Am Dienstag spielte Brier nur 14 Bahnen, da er beim stargespickten Pro-Am ebenfalls am Start ist: Milan-Star Ronaldo, Gianluca Vialli und Daniele Massaro lassen sich wenige Stunden vor dem Semifinal-Hit AC Milan gegen Manchester United die Gelegenheit auf eine Golfrunde mit den Stars der European Tour nicht nehmen. Die Golf-Pros werden dafür zahlreich im San Siro-Stadium auftauchen, Brier will dagegen die Partie im Fernsehen verfolgen: „Ich bin sonst neutral, helfe aber diesmal zu Mailand, weil sonst wird es fad, wenn nur noch englische Clubs dabei sind.“ Francesco Molinari verteidigt seinen emotionalen Heimtitel vom Vorjahr gegen ein dichtes und ausgeglichenes Feld, allerdings ohne die ganz großen Namen: neben Markus Brier zählen weitere Saisonsieger wie Raphael Jacquelin oder Charl Schwartzel zu den Mitfavoriten, auch Paul McGinley, Nick Dougherty und Bradley Dredge sollten zu beachten sein. Die Veranstalter fischten dazu ein buntes US-Trio medienwirksam an Land: Ryder Cup-Captain Tom Lehman wollte sich mit seinem Kontrahenten Ian Woosnam matchen, der jedoch seit der Vorwoche verletzt ist. Mit Duffy Waldorf und Steve Jones sind zwei weitere Stars vergangener Jahre von der US PGA-Tour am Start. Seinen Flightpartner Duffy Waldorf erkannte Markus Brier sofort am Hawaii-Hemd: „Nicht so bunt wie sonst, aber mit den Motiven am Shirt unverkennbar,“ freut sich Brier auf einen illustren Flightpartner. • 03.05.2007 - 06.05.2007 | | |
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